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Bei uns erfah­ren Sie alles rund um das The­ma Tre­so­re:

  • Rat­ge­ber zum rich­ti­gen Tre­sor-Kauf
  • Test­be­rich­te zu aktu­el­len Tre­sor-Model­len
  • Tre­sor-Lexi­kon mit allen wich­ti­gen Fach­be­grif­fen
  • Wis­sens­wer­te Arti­kel aus der Sicher­heits­tech­nik
© Olek­san­dr Delyk

Rat­ge­ber zum Tre­sor-Kauf

Der Kauf eines Tre­sors kann auf­grund der gro­ßen Viel­falt an Model­len gepaart mit Fach­be­grif­fen aus der Sicher­heits­tech­nik schnell über­for­dern. Dadurch kön­nen leicht Feh­ler gemacht wer­den, die im schlimms­ten Fall Aus­wir­kung auf die Sicher­heit Ihrer Wert­ge­gen­stän­de haben. Damit das nicht pas­siert, füh­ren wir Sie in die­sem Abschnitt Schritt für Schritt durch den Pro­zess der Aus­wahl eines für Sie geeig­ne­ten Tre­sors.

In die­sem Abschnitt füh­ren wir Sie durch die wich­tigs­ten Schrit­te und Regeln beim Kauf eines neu­en Tre­sors.

Schritt 1

Der Tre­sor-Inhalt

Zu Beginn des Tre­sor-Kaufs müs­sen Sie sich Gedan­ken über den Tre­sor-Inhalt machen. Als Ori­en­tie­rungs­hil­fe die­nen vor allem Gegen­stän­de die für Ein­bre­cher beson­ders inter­es­sant sind. Dar­un­ter fal­len in ers­ter Linie Gegen­stän­de die einen hohen Wert an sich haben und sofort wei­ter­ver­kauft wer­den kön­nen.

Aber auch per­sön­li­che Gegen­stän­de und Unter­la­gen, die teils kei­nen nen­nens­wer­ten Gegen­wert haben, kön­nen für die kurz- oder lang­fris­ti­ge Auf­bewahrung im Tre­sor in Fra­ge kom­men.

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Wich­ti­ge Unter­la­gen

  • Ausweis­papiere (Rei­se­pass, Per­so­nal­aus­weis)
  • Urkun­den (Besitz­ur­kun­den, sport­li­che Leis­tun­gen)
  • Ver­trä­ge, Tes­ta­men­te, Akten, Brie­fe

Täg­li­che Gegen­stän­de

  • Schlüs­sel (Haus- und Auto­schlüs­sel, Ersatz­schlüs­sel)
  • Scheck­kar­ten (EC-Kar­te, Kre­dit­kar­te)
  • Geld­beu­tel, Brief­ta­sche

Wert­ge­gen­stän­de

  • Bar­geld
  • Uhren (Arm­band­uhr, Taschen­uhr)
  • Schmuck (Ohr­rin­ge, Arm­reif, Ket­ten)
  • Edel­me­tal­le (Sil­ber, Gold)
  • Samm­lun­gen (Brief­mar­ken, Mün­zen)

Elek­tro­ni­sche Gerä­te

  • iPho­ne, Smart­pho­ne, Han­dy
  • iPad, Tablet-PC
  • Note­book, Lap­top, Mac­book
  • Kame­ra

Wich­tig!
Sowohl die Art als auch der Wert des Tre­sor-Inhalts bestim­men spä­ter die not­wen­di­ge Sicher­heits­klas­se und Aus­stat­tung des Tre­sors!

Schritt 2

Die Tre­sor-Grö­ße

Nun da Sie wis­sen wel­che Gegen­stände im Tre­sor Platz fin­den sol­len, kön­nen Sie sich Gedan­ken über die Grö­ße des Tre­sors machen. Bei der Wahl der rich­ti­gen Tre­sor-Grö­ße sind fol­gen­de zwei Kri­te­ri­en ent­schei­dend: der Platz­be­darf für den Tre­sor-Inhalt und den Tre­sor-Kor­pus selbst.

Tre­sor-Kor­pus

  • Der Auf­stell­ort soll­te aus­rei­chend Platz zum Posi­tio­nie­ren und Ver­an­kern des Tre­sors haben.
  • Berück­sich­ti­gen Sie den Platz­be­darf für das Öff­nen der Tre­sor-Türe. Man­che Tre­sor-Türen öff­nen über 90° hin­aus!
  • Beach­ten Sie, dass die Schloss­ar­ma­tur oder Tür­schar­nie­re um eini­ge Zen­ti­me­ter vor­ste­hen kön­nen. Die­se Anga­be wird bei den Außen­ab­mes­sun­gen des Tre­sors oft ver­ges­sen!

Tre­sor-Inhalt

  • Ori­en­tie­ren Sie sich an der Grö­ße der wich­tigs­ten Gegen­stän­de, die in jedem Fall im Tre­sor auf­be­wahrt wer­den sol­len.
  • Ach­ten Sie auf eine aus­rei­chend gro­ße Tür­öff­nung des Tre­sors, damit auch alle geplan­ten Gegen­stän­de durch die Türe pas­sen. Die Brei­te und Höhe der Tür­öff­nung ist in der Regel deut­lich klei­ner als die Abmes­sun­gen des Innen­raums.
  • Beach­ten Sie, dass die Schloss­me­cha­nik an der Türin­nen­sei­te den Tre­sor-Innen­raum zusätz­lich ein­schränkt!
  • Prü­fen Sie, ob vor­han­de­ne Fach­bö­den in der Höhe ver­stell­lbar oder kom­plett ent­nehm­bar sind, für einen fle­xi­blen Innen­raum.
  • Stel­len Sie sicher, dass aus­rei­chend Frei­raum nach oben und unten zum Ein­le­gen oder Ent­neh­men Ihrer Gegen­stän­de vor­liegt.
  • Hal­ten Sie Platz für zukünf­ti­ge Gegen­stän­de bereit!

Abmes­sun­gen außen

  • Abma­ße Kor­pus
    Höhe x Brei­te x Tie­fe in cm
    Bei­spiel: 24 x 35 x 28 cm (HxBxT)
  • Vor­ste­hen der Schloss­ar­ma­tur
    Tie­fe in cm
    Bei­spiel: 2,4 cm

Abmes­sun­gen innen

  • Grö­ße Innen­raum
    Volu­men in Litern
    Bei­spiel: 17,5L
  • Abma­ße Innen­raum
    Höhe x Brei­te x Tie­fe in cm
    Bei­spiel: 23,2 x 34,2 x 22 cm (HxBxT)
  • Wand­stär­ke Kor­pus & Türe
    Dicke in cm
    Bei­spiel: 0,4cm (Kor­pus), 5cm (Türe)
  • Tür­öff­nung
    Höhe x Brei­te in cm
    Bei­spiel: 20 x 28 (HxB)

Für die Erfül­lung der genann­ten Punk­te ist es wich­tig, dass Sie alle wich­ti­gen Abmes­sun­gen des Tre­sors vor dem Kauf ken­nen. Da es lei­der oft vor­kommt, dass Her­stel­ler wich­ti­ge Maße zu ihren Tre­so­ren unter­schla­gen, haben wir in unse­ren Tre­sor-Test­be­rich­ten stets alle rele­van­ten Abmes­sun­gen zusam­men­ge­tra­gen und not­falls abge­schätzt.

Schritt 3

Der Tre­sor-Typ

Über die Fest­le­gung der Grö­ße des Tre­sors und sei­nes Inhalts haben Sie wei­test­ge­hend auch den Tre­sor-Typ mit­be­stimmt. Pla­nen Sie zum Bei­spiel die siche­re Auf­be­wah­rung von Schlüs­seln in einem klei­nen Stahl­be­hält­nis, so kommt ein Schlüs­sel­tre­sor als geeig­ne­ter Tre­sor-Typ in Fra­ge. Sol­len Akten in Form von DIN A4 Ord­nern feu­er­ge­schützt auf­be­wahrt wer­den, so stellt ein Feu­er­schutz-Tre­sor mit Ord­ner­tie­fe die bes­te Lösung dar. Damit Sie einen Über­blick über die Viel­falt an Tre­sor-Typen bekom­men, stel­len wir Ihnen in der fol­gen­den Auf­lis­tung die häu­figs­ten Tre­sor-Typen am Markt vor. Dabei haben wir wich­ti­ge Kri­te­ri­en wie die Fle­xi­bi­li­tät des Auf­stell­orts, die Ver­an­ke­rungs­art und Sicht­bar­keit des Tre­sors sowie die Opti­on einer zer­ti­fi­zier­ten Sicher­heits­stu­fe bzw. eines Feu­er­schut­zes mit ange­ge­ben.

© Burg-Wäch­ter

Der Möbel­tresor

Auf­stell­ort: fest
Ver­an­ke­rung: Rückwand/Boden
Sicht­bar­keit: mit­tel
Sicher­heits­stu­fe: optio­nal
Feu­er­schutz: optio­nal

Der Möbel­tresor ist der wohl bekann­tes­te Tre­sor-Typ. Das liegt vor allem dar­an, dass er in den meis­ten Hotel­zim­mern zur Zim­mer­aus­stat­tung gehört. Sein cha­rak­te­ris­ti­sches Merk­mal ist, dass er – wie der Name schon sagt – ver­steckt inner­halb von Möbeln ein­ge­setzt wer­den kann. Für die­sen Zweck hat er ent­spre­chend kom­pak­te Abmes­sun­gen, ein mode­ra­tes Gewicht und Ver­an­ke­rungs­lö­cher an Rück­wand und Boden für die Befes­ti­gung mit dem Möbel­stück. Den Möbel­tresor gibt es in ver­schie­dens­ten Grö­ßen von klein und kom­pakt für Smart­pho­ne, Geld­bör­se oder Schlüs­sel bis hin zu groß und geräu­mig für Akten­ord­ner, Geld­kas­set­ten und sper­ri­ge Gegen­stän­de. Dank der gro­ßen Aus­wahl soll­te für fast jedes Möbel­stück – sei es ein Schrank, eine Kom­mo­de oder ein Schreib­tisch – ein pas­sen­der Möbel­tresor zu fin­den sein. Unab­hän­gig von der Grö­ße muss ein Möbel­tresor immer ver­an­kert wer­den, da sein gerin­ges Eigen­ge­wicht den Dieb­stahl im Gan­zen ermög­licht.

© Xca­se

Der Buch­tresor

Auf­stell­ort: fle­xi­bel
Ver­an­ke­rung: kei­ne
Sicht­bar­keit: gering (Tar­nung)
Sicher­heits­stu­fe: kei­ne
Feu­er­schutz: nein

Der Buch­tresor ist ein ganz beson­de­rer Tre­sor-Typ. Er erreicht sei­ne Schutz­wir­kung anstel­le dicker Stahl­wän­de und kom­ple­xer Schließ­me­cha­nis­men durch eine geschick­te Tar­nung als Buch, Roman oder Lexi­kon. Je nach Aus­füh­rung gibt es auch Exem­pla­re mit ech­ten Papier­sei­ten, die kaum mehr von einem ech­ten Buch zu unter­schei­den sind. Die­ser Tre­sor-Typ eig­net sich gut als klei­nes Geheim­ver­steck für Bar­geld, Schmuck oder Schlüs­sel. Sei­en Sie sich aber im Kla­ren, dass ein Buch-Tre­sor nur durch sei­ne Tar­nung schützt. Sobald er ent­deckt wird, bie­tet das dün­ne Stahl­blech und das simp­le Zylin­der­schloss kei­ner­lei Ein­bruch­schutz. Hin­zu kommt, dass auf­grund der feh­len­den Ver­an­ke­rungs­mög­lich­keit ein Dieb­stahl im Gan­zen pro­blem­los mög­lich ist.

© Burg-Wäch­ter

Der Wand-/Bo­den­tre­sor

Auf­stell­ort: fest
Ver­an­ke­rung: Ein­mau­ern
Sicht­bar­keit: gering
Sicher­heits­stu­fe: optio­nal
Feu­er­schutz: optio­nal

Der Wand- oder Boden­tre­sor ist ein Tre­sor-Typ, wel­cher kom­plett in die Haus­wand bzw. den Fuß­bo­den ein­ge­mau­ert wird und dadurch nicht nur einen maxi­ma­len Dieb­stahl-Schutz bie­tet son­dern auch eine ver­steck­te Plat­zie­rung des meist auf­fäl­li­gen Tre­sor-Kor­pus ermög­licht. Ein her­kömm­li­cher Tre­sor ist meist schwer zu ver­ste­cken und muss zudem gut ver­an­kert sein, damit er nicht im Gan­zen ent­wen­det wird. Die­se Pro­ble­me wer­den Sie bei einem Wand- oder Boden­tre­sor nicht haben! Sein Kor­pus ver­schwin­det voll­stän­dig in der Wand bzw. im Boden, was es erheb­lich erschwert den Tre­sor zu fin­den und qua­si unmög­lich macht, ihn mit gän­gi­gem Werk­zeug zu ent­fer­nen. Der Ein­bau eines Wand- oder Boden­tre­sors ist zwar mit einem deut­li­chen Mehr­auf­wand gegen­über ande­ren Tre­sor-Typen ver­bun­den, jedoch soll­te es die Zeit und Mühe im Tausch gegen ein deut­li­ches Plus an Sicher­heit in jedem Fall wert sein.

© tresor-test.net

Der Schlüs­sel­tre­sor

Auf­stell­ort: fle­xi­bel
Ver­an­ke­rung: kei­ne
Sicht­bar­keit: hoch
Sicher­heits­stu­fe: kei­ne
Feu­er­schutz: nein

Der Schlüs­sel­tre­sor ist ein mobi­ler Tre­sor-Typ der durch sei­ne kom­pak­ten Abmes­sun­gen nahe­zu über­all ein­ge­setzt wer­den kann und vor­wie­gend für das Ver­wah­ren von Schlüs­seln geeig­net ist. Sein Ein­satz kann je nach Aus­füh­rung im Innen- und Außen­be­reich statt­fin­den. So kann er bei­spiels­wei­se als Not­ver­steck für den Haus­schlüs­sel die­nen für den Fall eines ver­ges­se­nen Schlüs­sels oder ver­se­hent­li­chen Aus­sper­rens. Aber auch der Zugang aus­ge­wähl­ter Per­so­nen zu Ihrem Zuhau­se, zum Bei­spiel wäh­rend des Urlaubs, wird dadurch ermög­licht. Bit­te beach­ten Sie, dass die Schutz­wir­kung eines Schlüs­sel­tre­sors begrenzt ist und er einem ernst­haf­ten Auf­bruch­ver­such nicht lan­ge stand­hal­ten wird. Dem­entspre­chend soll­te die Ver­wah­rung von Schlüs­seln nur vor­über­ge­hend sein und nicht dau­er­haft.

© Mas­ter Lock

Der Feu­er­schutz-Tre­sor

Auf­stell­ort: fest
Ver­an­ke­rung: Rückwand/Boden
Sicht­bar­keit: mit­tel
Sicher­heits­stu­fe: optio­nal
Feu­er­schutz: ja

Der Feu­er­schutz-Tre­sor ist eine um einen Feu­er­schutz erwei­ter­te Form eines Möbel­tre­sors. Durch sei­ne mehr­wan­di­gen mit Spe­zi­al-Zement gefüll­tem Außen­wän­de wer­den Ihre Doku­men­te, Daten­trä­ger oder Bar­geld im Fal­le eines Feu­ers vor Flam­men geschützt und für eine bestimm­te Zeit vor der Selbst­ent­zün­dung bzw. Beschä­di­gung bewahrt. Zudem sichert ein Feu­er­walz an der Tür den direk­ten Ein­tritt von Flam­men, Rauch­ga­sen oder auch Lösch­was­ser in den Innen­raum ab. Ein ech­ter Feu­er­schutz wird erst durch einen ent­spre­chen­de Zer­ti­fi­zie­rung gewähr­leis­tet, wel­che angibt wie vie­le Minu­ten der Tre­sor-Inhalt bei einem Brand mit defi­nier­ter Tem­pe­ra­tur (über 800°C) vor Schä­den geschützt ist. Die bes­ten Feu­er­schutz-Tre­so­re gewäh­ren einen Schutz von bis zu 120 Minu­ten.

Spe­zi­al-Tre­so­re

Neben den gän­gi­gen Typen exis­tie­ren noch wei­te­re Tre­sor-Vari­an­ten, die für sehr spe­zi­el­le Ein­satz­zwe­cke ent­wor­fen wur­den. Im Fol­gen­den fin­den Sie eini­ge die­ser Exo­ten:

  • Der Ein­wurf-Tre­sor – ein Tre­sor mit einem gegen Ein­griff und Ent­nah­me geschütz­ten Ein­wurf-Mecha­nis­mus (Schlitz, Klap­pe oder Schub­la­de) an der Vor­der- oder Ober­sei­te des Kor­pus. Er ermög­licht das siche­re Ein­wer­fen von sen­si­blen Doku­men­ten oder Gegen­stän­den.
  • Der Daten­si­che­rungs­schrank – ein Tre­sor spe­zi­ell für die Ver­wah­rung von Spei­cher­me­di­en (Siche­rungs­bän­der, Fest­plat­ten, SSDs, CDs, Dis­ket­ten). Die­se wer­den vom Tre­sor vor Magne­tis­mus, Feu­er, Lösch­was­ser und Brand­ga­sen geschützt.
  • Der Waf­fen­schrank – ein Spe­zi­al-Tre­sor für die geset­zes­kon­for­me und siche­re Ver­wah­rung von Lang­waf­fen und Kurz­waf­fen sowie Muni­ti­on. Er zeich­net sich durch eine zer­ti­fi­zier­te Sicher­heits­klas­se (min­des­tens Klas­se 0/N nach EN 1143-1) und ent­spre­chen­de Halte­vorrichtungen für Schuss­waf­fen und Muni­ti­on aus.
  • Der Pass­wort-Tre­sor – ein vir­tu­el­ler Tre­sor als Pro­gramm für PC oder Smart­pho­ne für den welt­wei­ten Zugriff auf Ihre dar­in abge­spei­cher­ten Zugangs­da­ten und Pass­wör­ter. Mitt­ler­wei­le gibt es eine gro­ße Aus­wahl an Ange­bo­ten und Anbie­ter sol­cher Pro­gram­me, sowohl kos­ten­pflich­tig als auch kos­ten­los. Die bes­ten Pass­wort-Tre­so­re wer­den von Stif­tung Waren­test jähr­lich ermit­telt.

Schritt 4

Die Sicher­heits­stu­fe

Eine Sicher­heits­stu­fe erhält ein Tre­sor erst nach einer erfolg­rei­chen Zer­ti­fi­zie­rungs­prü­fung. Bei der Zer­ti­fi­zie­rung von Tre­so­ren wird unter­schie­den zwi­schen der Prü­fung von Ein­bruch­schutz und Feu­er­schutz. Wäh­rend bei der Ermitt­lung des Wider­stands­grads auf­wän­di­ge Aufbruch­versuche mit mecha­ni­schen und ther­mi­schen Einbruch­werkzeugen durch­ge­führt wer­den, wird der Feu­er­schutz in einem spe­zi­el­len Brand­sze­na­rio samt Sturz des glü­hen­den Kor­pus aus meh­re­ren Metern Höhe und Abküh­lung durch Lösch­was­ser geprüft. Der Erfolg die­ser Prü­fun­gen ent­schei­det am Ende über die Sicher­heits­ein­stu­fung gegen­über Auf­bruch und Feu­er. Die Sicher­heits­stu­fe wird in Form eine offi­zi­el­len Prüf­pla­ket­te des VdS oder ECB im Inne­ren des Tre­sors beschei­nigt.

Aber Ach­tungEine Zer­ti­fi­zie­rung nach gül­ti­ger Norm ist kei­nes­wegs Pflicht! So gibt es eine Viel­zahl an Tre­so­ren am Markt die ent­we­der über­haupt kei­ne Sicher­heits­stu­fe besit­zen oder aber nach einer alten, nicht mehr gül­ti­gen Norm kon­stru­iert wur­den wie z.B. Tre­so­re der Stu­fe A und B. Sol­che Tre­so­re haben kei­nen offi­zi­ell geprüf­ten Ein­bruch- oder Feu­er­schutz! Hier hat nur der Her­stel­ler selbst nach eige­nem Ermes­sen geprüft.

Sicher­heits­stu­fen für Ein­bruch­schutz

In der fol­gen­den Auf­lis­tung fin­den Sie alle aktu­el­len Sicher­heits­stu­fen für den Ein­bruch­schutz von Tre­so­ren, ange­fan­gen bei nicht zer­ti­fi­zier­ten Tre­so­ren über Sicher­heits­schrän­ke bis hin zu pro­fes­sio­nel­len Wert­schutz­schrän­ken. Zu jeder Ein­stu­fung sind ent­spre­chen­de Emp­feh­lun­gen für den Tre­sor-Inhalt auf­ge­führt. Je nach geprüf­ter Norm wird der Ein­bruch­schutz über „Sicher­heits­stu­fen“ (EN 14450) oder „Wider­stands­gra­de“ (EN 1143-1) getrof­fen.

[1] Tre­so­re ohne zer­ti­fi­zier­ten Ein­bruch­schutz

  • kei­ne offi­zi­el­le Sicher­heits­stu­fe!
  • kei­ne Aus­sa­ge über Ein­bruch­schutz mög­lich!
  • Prü­fung nur durch Her­stel­ler selbst ohne Über­wa­chung durch Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le.

Emp­foh­len für: Geld­beu­tel, Schlüs­sel, Smart­pho­ne, Note­book, Tablet-PC, Uhr, Bril­le, Muni­ti­on (kei­ne Waf­fen!)

[2] Stahl­schrän­ke zer­ti­fi­ziert nach VDMA 24992* (Bau­vor­schrift) – ungül­tig!

  • Sicher­heits­stu­fe Aleich­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche Werk­zeu­ge. Kein Schutz gegen Brän­de.
  • Sicher­heits­stu­fe Bleich­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche Werk­zeu­ge. Schutz gegen leich­te Brän­de.

Emp­foh­len für: wie Punkt [1], zusätz­lich: Bar­geld bis 500€, Aus­weis­pa­pie­re, Rei­se­pass, Spie­gel­re­flex-Kame­ra, Kame­ra-Objek­ti­ve, sen­si­ble Arznei­mittel

[3] Sicherheits­schränke zer­ti­fi­ziert nach EN 14450** (Norm)

  • Sicher­heits­stu­fe S1weit­ge­hen­der Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche Werk­zeu­ge. Schutz gegen leich­te Brän­de.
  • Sicher­heits­stu­fe S2weit­ge­hen­der Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche Werk­zeu­ge über S1 hin­aus. Schutz gegen leich­te Brän­de.

Emp­foh­len für: wie Punkt [2], zusätz­lich: Bar­geld bis 1000€, Schmuck (Rin­ge, Hals­ket­ten), höher­wer­ti­ge Uhren

[4] Wertschutz­schränke zer­ti­fi­ziert nach EN 1143-1 (Norm)

  • Wider­stands­grad N(0)geprüf­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche & ther­mi­sche Werk­zeu­ge (30/30 RU***)
  • Wider­stands­grad Igeprüf­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche & ther­mi­sche Werk­zeu­ge (30/50 RU***)
  • Wider­stands­grad IIgeprüf­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche & ther­mi­sche Werk­zeu­ge (50/80 RU***)
  • Wider­stands­grad IIIgeprüf­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche & ther­mi­sche Werk­zeu­ge (80/120 RU***)
  • Wider­stands­grad IVgeprüf­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche & ther­mi­sche Werk­zeu­ge (120/180 RU***)
  • Wider­stands­grad Vgeprüf­ter Ein­bruch­schutz gegen mecha­ni­sche & ther­mi­sche Werk­zeu­ge (180/270 RU***)

Emp­foh­len für: wie Punkt [3], zusätz­lich: Bar­geld ab 1000€, Edel­metalle (Gold, Sil­ber, Pla­tin), Luxus-Uhren, teu­re Samm­lun­gen (Brief­mar­ken, Mün­zen), wert­vol­le Kunstgegen­stände, Ver­trä­ge, Urkun­den, Kurz- und Lang­waf­fen

Sicher­heits­stu­fen für Feu­er­schutz

Der Feu­er­schutz­klas­se eines Tre­sors wird eben­falls durch eine Zer­ti­fi­zie­rungs­prü­fung ver­ge­ben und rich­tet sich nach der maxi­ma­len Dau­er des Feu­er­wi­der­stands und nach der Art des zu schüt­zen­den Tre­sor-Inhalts. Die Feu­er­schutz-Norm unter­schei­det beim Tre­sor-Inhalt nur zwi­schen Papier und Daten­trä­gern, da die­se beson­ders feu­er­ge­fähr­det sind.

Tre­so­re aus feu­er­fes­ten Mate­ria­li­en nach DIN 4102 und Feu­er­walz an Türe

  • kei­ne offi­zi­el­le Feu­er­schutz­klas­se!
  • kei­ne Aus­sa­ge über Dau­er des Feu­er­schut­zes mög­lich!
  • nur Schutz gegen Ein­tritt von Flam­men durch Feu­er­walz

Emp­foh­len für: feu­er­ge­schütz­te bzw. bran­dun­ge­fähr­de­te Auf­stell­or­te des Tre­sors, hit­ze­be­stän­di­ge Gegen­stän­de aus Glas oder Metall, ent­behr­li­che Gegen­stän­de im Brand­fall

Feu­er­schutz-Tre­so­re zer­ti­fi­ziert nach EN 15659 (Norm)

  • Feu­er­schutz­klas­se LFS30P30 Min. leich­ter Feu­er­schutz für Papier
  • Feu­er­schutz­klas­se LFS60P60 Min. leich­ter Feu­er­schutz für Papier

Emp­foh­len für: Doku­men­te wie z.B. Aus­weis­pa­pie­re, Brie­fe, Kon­to­aus­zü­ge, Ver­si­che­rungs­pa­pie­re

Feu­er­schutz-Tre­so­re zer­ti­fi­ziert nach EN 1047-1 (Norm)

  • Feu­er­schutz­klas­se S60P60 Min. star­ker Feu­er­schutz für Papier
  • Feu­er­schutz­klas­se S120P120 Min. star­ker Feu­er­schutz für Papier

Emp­foh­len für: wich­ti­ge Doku­men­te wie z.B. Ver­trä­ge, Zer­ti­fi­ka­te, Urkun­den, Zeug­nis­se, Unter­neh­mens­pa­pie­re, Kun­den­da­ten, Akten

Daten­si­che­rungs­schrank zer­ti­fi­ziert nach EN 1047-1 (Norm)

  • Feu­er­schutz­klas­se S60DIS60 Min. star­ker Feu­er­schutz für Daten­trä­ger
  • Feu­er­schutz­klas­se S120DIS120 Min. star­ker Feu­er­schutz für Daten­trä­ger

Emp­foh­len für: wich­ti­ge Daten­trä­ger wie z.B. CDs, Dis­ket­ten, Spei­cher­kar­ten, Fest­plat­ten, SSDs, Magnet­bän­der

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Anmer­kun­gen

* Das Ein­heits­blatt VDMA 24992 Stand Mai 1995 wur­de am 31. Dezem­ber 2003 vom VDMA ersatz­los zurück­ge­zo­gen! Damit ende­te auch die Über­wa­chung der Tre­sor-Her­stel­ler durch den VDMA. Tre­so­re der Sicher­heits­stu­fe A oder B haben dem­nach kei­ne gül­ti­ge Zer­ti­fi­zie­rung! Als Nach­fol­ger wur­de die EN 14450 mit den Sicher­heits­stu­fen S1 (ehem. A) und S2 (ehem. B) ein­ge­führt.

** Die Anfor­de­run­gen der EN 14450 lie­gen ober­halb der Anfor­de­run­gen des mitt­ler­wei­le zurück­ge­zo­ge­nen Ein­heits­blatts VMDA 24992.

*** Die Dau­er für einen erfolg­rei­chen Auf­bruch­ver­such mit mecha­ni­schen Werk­zeu­gen (z.B. Stemm­ei­sen) und ther­mi­schen Werk­zeu­gen (z.B. Schneid-bren­ner) wird in der Ein­heit RU (Res­in­stan­ce Unit) ange­ge­ben. Der Zeit­wert der RU ist geheim! Je höher der RU-Wert, des­to grö­ßer der Wider­stand. Bei­spiel: „30/50 RU“ bedeu­tet eine Dau­er von 30 RU gegen­über mecha­ni­schen Werk­zeu­gen und 50 RU gegen­über ther­mi­schen Werk­zeu­gen.

Schritt 5

Der Schloss-Typ

Die ver­schie­de­nen Schloss-Typen auf dem Markt las­sen sich grund­le­gend in zwei Kate­go­ri­en ein­tei­len: mecha­ni­sche und elek­tro­ni­sche Schlös­ser. Sie unter­schei­den sich im Wesent­li­chen durch den Bedien­kom­fort, die Öff­nungs­dau­er und das Öff­nungs­ge­heim­nis. Wäh­rend mecha­ni­sche Schlös­ser den durch die hohe Öff­nungs­dau­er den gerings­ten Bedien­kom­fort auf­wei­sen – Tre­sor-Schlüs­sel aus Ver­steck holen bzw. Zah­len­fol­ge per Stell­rad ein­ge­ben – ist dies bei elek­tro­ni­schen Schlös­sern deut­lich kom­for­ta­bler. Dank der ver­bau­ten Elek­tro­nik kön­nen Sie nicht nur einen per­sön­li­chen Schließ­code ein­spei­chern und per Tas­ten­feld schnell und ein­fach ein­tip­pen son­dern haben je nach Modell auch die Mög­lich­keit Ihren Fin­ger­ab­druck als Zugangs­schlüs­sel zu hin­ter­le­gen. Letz­te­res ist die kom­for­ta­bels­te, schnells­te und sichers­te Mög­lich­keit zur Öff­nung des Tre­sors, aber auch die Teu­ers­te.

Damit Sie einen Über­blick über die Viel­falt an Tre­sor-Schlös­sern bekom­men, stel­len wir Ihnen die meist ver­brei­te­ten Schloss-Typen in fol­gen­der Auf­lis­tung vor. Dar­in sind neben gene­rel­len Infor­ma­tio­nen auch die wesent­li­chen Unter­schei­dungs­merk­ma­le der Schlös­ser ver­merkt.

© kra­syuk

Das mecha­ni­sche Zah­len­schloss

Öff­nungs­ge­heim­nis: Zah­len­fol­ge
Bedien­kom­fort: sehr nied­rig
Öff­nungs­dau­er: lang

Das mecha­ni­sche Zah­len­schloss ist ein tra­di­tio­nel­ler Schloss-Typ bei dem jede Zif­fer des Zugangs­codes über ein mecha­ni­sches Stell­rad nach­ein­an­der per Hand ein­ge­stellt wer­den muss. Das die­ser Schloss-Typ heut­zu­ta­ge nur noch sel­ten in Tre­so­ren zu fin­den ist liegt vor allem an sei­nem nied­ri­gen Bedien­kom­fort und der umständ­li­chen, lang­wie­ri­gen Ein­ga­be des Öff­nungs­codes. Die fei­nen Stri­che am Stell­rad kön­nen nur bei guter Beleuch­tung und aus­rei­chen­dem Seh­ver­mö­gen kor­rekt aus­ge­rich­tet wer­den. Dabei spielt auch die Dreh­rich­tung und exak­te Posi­tio­nie­rung des Stell­rads eine ent­schei­den­de Rol­le. Dre­hen Sie zu weit, so muss von vor­ne begon­nen wer­den. Das kann schnell zu einem Gedulds­spiel wer­den. All das sind mit­un­ter Grün­de, war­um mecha­ni­sche Zah­len­schlös­ser bei Tre­so­ren für den Heim­ge­brauch nur noch wenig Anwen­dung fin­den. Der Voll­stän­dig­keit hal­ber wur­den sie aber hier­mit erwähnt.

© M. Schup­pich

Das Dop­pel­bart-Schloss

Öff­nungs­ge­heim­nis: Dop­pel­bart-Schlüs­sel
Bedien­kom­fort: nied­rig
Öff­nungs­dau­er: mit­tel

Das Dop­pel­bart-Schloss ist eben­falls ein tra­di­tio­nel­ler, mecha­ni­scher Schloss-Typ der auf­grund sei­ner hohen Sicher­heit und Robust­heit noch oft in Tre­so­ren zum Ein­satz kommt. Der Name „Dop­pel­bart“ ist auf die spe­zi­el­le Form des Schlüs­sels zurück­zu­füh­ren. Die­ser hat statt einen gleich zwei Schlüs­sel­bär­te am vor­de­ren Ende, was das Kna­cken des Schlos­ses bei einem Auf­bruch­ver­such erheb­lich erschwert. Dem­nach soll­ten Sie den Tre­sor-Schlüs­sel in kei­nem Fall ver­lie­ren und immer sicher ver­ste­cken, denn mit dem Ver­steck des Tre­sor-Schlüs­sels steht und fällt die Schutz­wir­kung Ihres Tre­sors. Für ein zusätz­li­ches Plus an Sicher­heit sorgt bei vie­len Model­len der soge­nann­te Schließ­zwang, der sicher­stellt, dass Sie den Dop­pel­bart-Schlüs­sel nur dann abzie­hen kön­nen, wenn der Tre­sor auch ver­schlos­sen ist. Die­se Schutz­funk­ti­on haben Sie bei elek­tro­ni­schen Schlös­sern in der Regel nicht. Zudem bie­tet das Dop­pel­bart-Schloss durch sei­ne robus­te Mecha­nik den gro­ßen Vor­teil, dass Sie sich kei­ne Gedan­ken über lee­re Bat­te­ri­en oder eine defek­te Elek­tro­nik machen müs­sen. Auch ein meist unsi­che­res Not­schloss, wie es bei güns­ti­gen, elek­tro­ni­schen Schlös­sern oft zum Ein­satz kommt, ist bei Dop­pel­bart-Schlös­sern aus Sicher­heits­grün­den nicht zu fin­den.

© rot­ten­man

Das elek­tro­ni­sche Code­schloss

Öff­nungs­ge­heim­nis: Zah­len­fol­ge
Bedien­kom­fort: hoch
Öff­nungs­dau­er: kurz

Das elek­tro­ni­sche Code­schloss ist ein moder­ner Schloss-Typ bei dem der Zugangs­code über ein Tas­ten­feld schnell und ein­fach ein­ge­ge­ben wer­den kann. Dank der ver­bau­ten Elek­tro­nik kann der Zugangs­code in der Regel frei in Abfol­ge und Län­ge gewählt wer­den. Das ist beson­ders dann hilf­reich, wenn man sich lan­ge Zah­len­fol­gen schwer mer­ken kann. Eine Min­dest­län­ge von drei Zif­fern ist aber aus Sicher­heits­grün­den bei den meis­ten die­ser Schlös­ser Pflicht. Die Elek­tro­nik ermög­licht zudem akus­ti­sche und visu­el­le Hin­wei­se zum Betriebs­zu­stand des Schlos­ses. Bei­spiels­wei­se erhal­ten Sie einen Warn­hin­weis wenn die Bat­te­rie sich lang­sam dem Ende zu neigt oder die soge­nann­te Zeit­sper­re aktiv ist. Letz­te­re ist eine Zusatz­funk­ti­on in vie­len Model­len, die das Schloss nach mehr­fa­chen Fehlei­ga­ben für eine defi­nier­te Zeit sperrt um wahl­lo­se Ein­ga­be­ver­su­che zu stop­pen. Wich­tig zu erwäh­nen ist, dass vie­le der güns­ti­gen, elek­tro­ni­schen Code­schlös­ser ein mecha­ni­sches Zusatz­schloss besit­zen, mit dem Sie im Fal­le eines ver­ges­se­nen Zugangs­codes oder einer defek­ten Elek­tro­nik den Tre­sor öff­nen kön­nen. Lei­der stellt der Not­schlüs­sel und die meist simp­le Bau­art die­ser Schlös­ser ein zusätz­li­ches Sicher­heits­ri­si­ko dar. Das ist auch der Grund war­um Sie bei einem zer­ti­fi­zier­ten, elek­tro­ni­schen Code­schloss nie­mals ein Not­schloss fin­den wer­den.

© PJ_JoE

Das bio­me­tri­sche Code­schloss mit Fin­ger­ab­druck-Scan­ner

Öff­nungs­ge­heim­nis: Fin­ger­ab­druck oder Zah­len­fol­ge
Bedien­kom­fort: sehr hoch
Öff­nungs­dau­er: sehr kurz

Das bio­me­tri­sche Code­schloss ist der fort­schritt­lichs­te und sichers­te Schloss-Typ auf dem Markt und stellt im Grun­de ein um einen Fin­ger­ab­druck-Scan­ner erwei­ter­tes elek­tro­ni­sches Code­schloss dar. Das bedeu­tet, dass sie neben der Ein­ga­be eines Zugangs­codes per Tas­ten­feld zusätz­lich die Mög­lich­keit haben den Tre­sor mit Ihrem per­sön­li­chen Fin­ger­abruck zu öff­nen. Sie kön­nen aber nicht nur sich selbst son­dern auch wei­te­ren Per­so­nen den Zugang zum Tre­sor mit deren Fin­ger­ab­druck gewäh­ren. Damit Sie nicht Gefahr lau­fen, dass der Fin­ger­ab­druck bei­spiels­wei­se durch eine Ver­let­zung nicht erkannt wird, müs­sen Sie bei Inbe­trieb­nah­me in der Regel zwei oder meh­re­re Fin­ger ein­scan­nen. Für zusätz­li­che Sicher­heit besit­zen eini­ge bio­me­tri­sche Schlös­ser zudem eine soge­nann­te Lebend­fin­ger-Erken­nung, die gefälsch­te Fin­ger zuver­läs­sig erkennt und aus­schließt. Die kom­ple­xe Tech­nik eines bio­me­tri­schen Schlos­ses ist mit­un­ter der Grund für den spür­ba­ren Auf­preis gegen­über her­kömm­li­chen Code­schlös­sern.

Schritt 6

Die Schloss­klas­se

Neben der Sicher­heits­ein­stu­fung für Tre­so­re gibt es eine sol­che auch für das Tre­sor-Schloss. Wäh­rend bei Tre­so­ren der Ein­bruch- und Feu­er­wi­der­stand im Fokus steht, wer­den Tre­sor-Schlös­ser viel weit­rei­chen­der geprüft. Der Wider­stand gegen unbe­fug­tes Öff­nen (Mani­pu­la­ti­on, zer­stö­ren­de Angrif­fe) ist nur ein klei­ner Teil des Prüf­spek­trums. So wer­den auch die Zuver­läs­sig­keit, die Fes­tig­keit und kon­struk­ti­ve Anfor­de­run­gen an das Schloss abge­prüft. Des­wei­te­ren wird der Wider­stand gegen phy­si­ka­li­sche (Käl­te, Kor­ro­si­on, Vibra­ti­on, Schock) und elek­tro­ma­gne­ti­sche Ein­flüs­se (Aus­fall der Strom­ver­sor­gung, Span­nungs­schwan­kun­gen) bewer­tet. Einen detail­lier­ten Ein­blick in den Prüf­me­tho­den und -anfor­de­run­gen fin­den Sie in der fol­gen­den Richt­li­nie des VdS. Der Erfolg die­ser Zer­ti­fi­zie­rungs­prü­fun­gen ent­schei­det am Ende über die Schloss­klas­se.

Hoch­si­cher­heits­schlös­ser zer­ti­fi­ziert nach EN 1300 (Norm)

  • Schloss­klas­se A bzw. 1leich­ter Schutz gegen Mani­pu­la­ti­on und zer­stö­ren­de Angrif­fe
  • Schloss­klas­se B bzw. 2mitt­ler Schutz gegen Mani­pu­la­ti­on und zer­stö­ren­de Angrif­fe

Emp­foh­len für: Tre­so­re der Sicher­heits­stu­fen A, B (Stahl­schrän­ke) und S1, S2 (Sicher­heits­schrän­ke)
Ver­pflich­tend für: Tre­so­re der Sicher­heits­stu­fe N/0 bis V (Wert­schutz­schrän­ke)

  • Schloss­klas­se C bzw. 3hoher Schutz gegen Mani­pu­la­ti­on und zer­stö­ren­de Angrif­fe
  • Schloss­klas­se D bzw. 4sehr hoher Schutz gegen Mani­pu­la­ti­on und zer­stö­ren­de Angrif­fe
  • Ver­pflich­tend für: Tre­sor­raum­tü­ren der Sicher­heits­stu­fe IV bis XIII (Wert­schutz­räu­me)

    Schlös­ser ohne Zer­ti­fi­zie­rung

    • kei­ne offi­zi­el­le Schloss­klas­se!
    • kei­ne Aus­sa­ge zum Schutz gegen Mani­pu­la­ti­on und zer­stö­ren­de Angrif­fe mög­lich!

    Emp­foh­len für: alle Tre­so­re ohne Sicher­heits­stu­fe

    Wich­tig!
    Die Schloss­klas­se steht in kei­nem Zusam­men­hang mit der Tre­sor­klas­se! Selbst ein nicht zer­ti­fi­zier­ter Tre­sor kann durch­aus ein hoch­wer­ti­ges, zer­ti­fi­zier­tes Schloss der Klas­se 2/B besit­zen und umge­kehrt. Las­sen Sie sich daher von Anga­ben wie „Hoch­si­cher­heits­schloss der VdS Klas­se 2“ nicht blen­den, denn der Tre­sor selbst hat oft eine deut­lich nied­ri­ge­re Sicher­heits­stu­fe!

    Schritt 7

    Die Tre­sor-Aus­stat­tung

    Die Optio­nen für die Aus­stat­tung des Tre­sors sind auf­grund der gro­ßen Viel­falt sehr unüber­sicht­lich. Zur bes­se­ren Ori­en­tie­rung haben wir die wich­tigs­ten Ausstattungs­merkmale in vier Kate­go­ri­en für Sie zusammen­gefasst.

    Schutz & Sicher­heit

    • Boden­pols­te­rung zum Schutz Ihrer Wert­sa­chen
    • Kratz­fes­te Pul­ver­be­schich­tung des Tre­sors
    • Not­ver­rie­ge­lungs­sys­tem bei Auf­bruch
    • Feu­er­walz an Türe gegen Ein­tritt von Flam­men
    • Was­ser­dich­te Abdich­tung von Kor­pus und Türe

    Fle­xi­bi­li­tät

    • Innen­raum mit Ord­ner- oder Note­book­tie­fe
    • Ent­nehm- oder höhen­ver­stell­ba­rer Fach­bo­den
    • Tie­fen­ver­stell­ba­rer Tre­sor-Kor­pus (nur bei Wand­tresor
    • Aus­häng­ba­re Tre­sor-Türe für Mon­ta­ge oder Trans­port

    Kom­fort

    • Innen­raum- und Bedien­feld-Beleuch­tung
    • Motor­be­trie­be­ne, auto­ma­ti­sche Tür­öff­nung
    • Extra gro­ßer Öff­nungs­win­kel der Türe

    Spe­zi­al

    • Sepa­ra­tes Innen­schließ­fach
    • Ein­wurf­schlitz oder -schub­la­de
    • Hal­te­rung für Lang- oder Kurz­waf­fen
    U

    Der Tre­sor-Fin­der

    Nun da Sie alles Wich­ti­ge zum Tre­sor-Kauf Schritt für Schritt erfah­ren haben, gilt es den Tre­sor pas­sen­den für Ihre Bedürf­nis­se und Wün­sche zu fin­den. Dabei unter­stützt Sie unser Tre­sor-Fin­der! Mit ihm kön­nen Sie unse­re gro­ße Anzahl an aus­ge­such­ten Tre­so­ren nach bestimm­ten Merk­ma­len durch­su­chen und auf die­se ein­schrän­ken. Zudem fin­den Sie zu jedem unse­rer Tre­so­re einen aus­führ­li­chen Test­be­richt in dem alle Merk­ma­le des Tre­sors auf­lis­tet und bewer­tet wer­den.

    Z

    25+

    getes­te­te
    Tre­so­re
    }

    50 Std

    Recher­che-
    Arbeit

    250+

    gele­se­ne
    Rezen­sio­nen

    100%

    unab­hän­gi­ge
    Bewer­tung

    Tre­sor-Zube­hör

    In die­sem Abschnitt erhal­ten Sie Infor­ma­tio­nen wie Sie die Aus­stat­tung Ihres Tre­sors durch nütz­li­ches Zube­hör erwei­tern kön­nen.

    Obwohl die Viel­falt an Model­len und Aus­stat­tun­gen von Tre­so­ren groß ist, kann es durch­aus vor­kom­men, dass trotz inten­si­ver Suche nicht all Ihre Aus­stat­tungs­wün­sche erfüllt wer­den. Glück­li­cher­wei­se kön­nen Sie eini­ge prak­ti­sche und sinn­vol­le Tre­sor-Aus­stat­tun­gen auch im Nach­hin­ein aus­rüs­ten. Was Sie alles zu wel­chem Zweck nach­rüs­ten kön­nen, erklä­ren wir in der fol­gen­den Über­sicht.

    Innen­be­leuch­tung

    mit Bewe­gungs­sen­sor

    © ORIA

    Die wenigs­ten Tre­so­re besit­zen ab Werk eine Beleuch­tung für den Innen­raum. Dies ist inso­fern scha­de, da es teil­wei­se schwer fällt den gewünsch­ten Gegen­stand im meist sehr dun­keln Tre­sor-Innen­raum sofort zu fin­den. Hin­zu kommt, dass auch der ver­steck­te Auf­stell­ort des Tre­sors meist schlecht beleuch­tet ist. Abhil­fe schafft die­se prak­ti­sche Innen­beleuchtung, die sich zudem auto­ma­tisch ein- und aus­schal­tet, wenn Sie den Tre­sor öff­nen oder schlie­ßen. Damit fin­den Sie sofort den Gegen­stand Ihrer Wahl ohne im sonst dunk­len Innen­raum danach suchen zu müs­sen.

    • Leich­tes Auf­fin­den Ihrer Wert­sa­chen im meist dunk­len Tre­sor-Innen­raum
    • Hel­le und effi­zi­en­te Aus­leuch­tung des Innen­raums dank 10 Stück strom­spa­ren­der LED-Leuch­ten
    • Auto­ma­ti­sches Ein- und Aus­schal­ten beim Öffnen/Schließen der Tre­sor-Türe
    • Schnel­le und ein­fa­che Mon­ta­ge dank bei­lie­gen­dem Magnet-Kle­be­strei­fen

    Wich­tig!
    Bit­te ver­glei­chen Sie vor dem Kauf die Abmes­sun­gen der Beleuch­tung mit denen Ihres Tre­sor-Innen­raums.

    Warn­auf­kle­ber

    zur Abschre­ckung von Die­ben

    © Kle­be-X

    Einem Tre­sor sieht man in der Regel sei­ne Sicher­heits­stu­fe von außen nicht an, da die meis­ten Tre­so­re kei­ne Hin­wei­se auf dem Kor­pus tra­gen. Etwai­ge Kenn­zeich­nun­gen könn­ten aber poten­ti­el­le Ein­bre­cher von einem Auf­bruch­ver­such abhal­ten. Mit die­sem Auf­kle­ber kön­nen Sie einen poten­ti­el­len Dieb gut sicht­bar auf eine Alarm­si­che­rung des Tre­sors hin­wei­sen. Im güns­tigs­ten Fall wird der Dieb nach der Sich­tung des Auf­kle­bers von sei­nem Vor­ha­ben abwei­chen.

    • Poten­ti­el­le Abschre­ckung von Die­ben durch Warn­sym­bol mit Auf­schrift „Alarm­ge­si­chert!“
    • Leicht mon­tier­bar durch selbst­kle­ben­de Rück­sei­te und rück­stands­los ent­fern­bar
    • Warn­auf­kle­ber wet­ter­fest (UV-, wit­te­rungs- und schmutz­be­stän­dig)

    Wich­tig!
    Die­ser Warn­auf­kle­ber bie­tet selbst­ver­ständ­lich kei­nen mess­ba­ren Schutz vor einem Dieb­stahl des Tre­sors oder Tre­sor-Inhalts, hat aber das Poten­ti­al etwai­ge Die­be von der Tat abzu­hal­ten.

    Luft-Ent­feuch­ter

    für tro­cke­nen Tre­sor-Innen­raum

    © DRYPAK

    Der Tre­sor-Innen­raum ist durch sei­ne Stahl­kon­struk­ti­on ein Magnet für feuch­te Luft. Die­se kann schnell an den küh­len Innen­wän­den kon­den­sie­ren und sich in Form von Was­ser abla­gern. Dadurch besteht nicht nur die Gefahr einer Beschä­di­gung Ihrer Wert­ge­gen­stän­de (z.B. feuch­te Doku­men­te, defek­te Elek­tro­nik) son­dern auch das Risi­ko einer Schim­mel­bil­dung. Durch die Ver­wen­dung die­ser Ent­feu­chungs­päck­chen kön­nen Sie die­se Gefah­ren wirk­sam abhal­ten.

    • Schnel­le und wirk­sa­me Ent­feu­chung des Tre­sor-Innen­raums
    • Sili­kat in Gel-Form statt Pul­ver hat sehr hohe Feuch­tig­keits­auf­nah­me und ist lebens­mit­teltaug­lich
    • Wie­der­ver­wen­dung durch Rege­ne­ra­ti­on („Ent­lee­ren“ des auf­ge­saug­ten Was­sers) z.B. im Umluft­ofen <110°C mög­lich.

    Wich­tig!
    Je nach Grö­ße des Tre­sor-Innen­raums müs­sen ggf. meh­re­re Päck­chen ver­wen­det wer­den.

    Doku­men­ten­ta­sche

    zum Schutz vor Feu­er, Rauch und Was­ser

    © Oxsay­tee

    In Tre­so­ren fin­den sich häu­fig wich­ti­ge Unter­la­gen und Doku­men­te wie Ver­trä­ge, Tes­ta­men­te oder Urkun­den. Damit die­se bei einem Brand nicht dem Feu­er oder Lösch­was­ser zum Opfer fal­len, ist ein Feu­er­schutz-Tre­sor der bes­te Weg, aber lei­der auch der Teu­ers­te! Als idea­le Ergän­zung zu Ihrem nicht feu­er­schüt­zen­den Tre­sor eig­net sich die­se kos­ten­güns­ti­ge, feu­er- und was­ser­schüt­zen­de Doku­men­ten­ta­sche. Sie schützt den Inhalt durch ihr Spe­zi­al-Gewe­be wirk­sam vor dem Ein­tritt von Flam­men, Feuch­tig­keit, Was­ser oder Rauch.

    • Hoher Flamm­schutz durch Spe­zi­al-Gewe­be aus sili­kon­be­schich­te­ten Glas­fa­ser­ma­te­ri­al außen und Alu­mi­ni­um-Glas­fa­ser­ma­te­ri­al innen
    • Sili­kon­be­schich­tung ver­hin­dert Aus­tritt der Glas­fa­sern (Rei­zung Augen, Fin­ger, Haut)
    • Kom­bi­na­ti­on aus Reiß- und Klett­ver­schluss für eine flam­men-, rauch- und was­ser­dich­te Bar­rie­re
    • Bes­tens geeig­net für DIN A4 Doku­men­te
    • Fle­xi­bel und falt­bar

    Wich­tig!
    Die­se Dokumenten­tasche schützt nicht vor der Selbst­entzündung des Taschen­inhalts bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren (Papier ent­zün­det sich selbst ab ca. 360°C). Sie ver­hin­dert aber die sofor­ti­ge Ent­zün­dung durch Flam­men und ver­zö­gert in Ver­bin­dung mit dem Tre­sor-Kor­pus den Temperatur­anstieg in der Tasche.

    Erschüt­te­rungs­alarm

    für zusätz­li­chen Dieb­stahl­schutz

    © WER

    Mit der Ver­an­ke­rung des Tre­sors steht und fällt sei­ne Schutz­wir­kung. Wird ein Tre­sor im Gan­zen ent­wen­det, so kann er ganz in Ruhe vom Dieb mit schwe­rem Werk­zeug geöff­net wer­den, egal wel­che Sicher­heits­stu­fe der Tre­sor hat. Die­ser Alarm­sen­sor wird im Innen­raum selbst­kle­bend befes­tigt und ach­tet fort­lau­fend auf Erschüt­te­run­gen oder Bewe­gun­gen des Tre­sors. Bei einem Auf­bruch- oder Dieb­stahl­ver­such löst der Sen­sor einen sehr lau­ten Alarm­ton aus. Da der Dieb den Alarm im Inne­ren des Tre­sors nicht deak­ti­vie­ren kann, lässt er im Zwei­fel vom Dieb­stahl ab und ver­schwin­det.

    • Lau­tes Alarm­si­gnal (100dB) bei Erschüt­te­rung oder Bewe­gung des Tre­sors
    • Ein­fa­che und schnel­le Mon­ta­ge ohne Werk­zeug dank Kle­be­pad
    • Platz­spa­ren­de Anbrin­gung im Tre­sor durch sehr fla­che Bau­form
    • Auto­ma­ti­sches Abschal­ten des Alarm­si­gnals nach 30 Sekun­den (danach wie­der scharf geschal­tet)
    • Lang­le­bi­ge LR44 Bat­te­ri­en sind im Lie­fer­um­fang ent­hal­ten

    Wich­tig!
    Um die kor­rek­te Funk­ti­on sicher­zustellen, über­prü­fen Sie die Akku­leis­tung und Erschütterungs­­erkennung in regel­mäßigen Abstän­den.

    Geld­kas­set­te

    zur prak­ti­schen Auf­be­wah­rung von Geld

    © HMF

    Bar­geld lässt sich lose im Tre­sor schlecht auf­be­wah­ren. Zu groß ist die Gefahr, dass Mün­zen oder Geld­schei­ne in den schma­len Spal­ten des Kor­pus oder der Türe ver­schwin­den. Zudem ist der Über­blick über die Men­ge an Bar­geld nicht gege­ben. Für die­sen Zweck ist die­se Geld­kas­set­te beson­ders gut geeig­net. Zudem bie­tet Sie die Mög­lich­keit, das Bar­geld vom rest­li­chen Tre­sor-Inhalt noch­mals sepa­rat per Schloss zu schüt­zen.

    • Kom­pak­te, klei­ne Geld­kas­set­te zum Bar­geld­ver­wah­rung im Tre­sor
    • Her­aus­nehm­ba­rer Münz­ein­satz mit 8 Fächern (1 Cent bis 2 Euro)
    • Geräu­mi­ges Fach unter Münz­brett für Geld­schei­ne, Kas­sen­blö­cke, Stif­te, etc.
    • Sicherheits­zylinder­schloss mit 2 Schlüs­seln für zusätz­li­chen Schutz
    • Prak­ti­scher Tra­ge­griff am Deckel
    • Kratz­fes­te Pul­ver­be­schich­tung

    Wich­tig!
    Bit­te ver­glei­chen Sie vor dem Kauf die Abmes­sun­gen der Geld­kassette mit denen Ihres Tre­sor-Innen­raums.

    Filz-Boden­mat­te

    zum Schutz Ihrer Wert­sa­chen

    © Glorex GmbH

    Für Tre­so­re wer­den sowohl Außen als auch im Innen­raum aus­schließ­lich har­te Mate­ria­li­en wie Eisen und Stahl ver­wen­det. Das hat einer­seits den Vor­teil, dass nur so ein Ein­bruch­schutz gewähr­leis­tet wer­den kann, ande­rer­seits besteht dadurch auch die Gefahr dass Ihre Wert­ge­gen­stän­de beim Ein­le­gen und Ent­neh­men beschä­digt oder ver­kratzt wer­den. Das kann durch die­se selbst zuschneid­ba­ren, 4mm dicken Filz­bo­den­mat­ten kos­ten­güns­tig ver­mie­den wer­den.

    • Sta­bi­le Filz­mat­te aus robus­tem Poly­es­ter
    • Filz­di­cke 4mm für wirk­sa­me Pols­te­rung
    • Far­be in neu­tra­lem, schmutz­unempfind­lichen grau
    • Filz pro­blem­los zuschneid­bar auf pas­sen­de Grö­ße

    Wis­sens­wer­tes

    In die­sem Abschnitt fin­den Sie Infor­ma­tio­nen zu wich­ti­gen The­men und Fach­be­grif­fen im Tre­sor-Bereich.

    Bei der Suche nach einem Tre­sor wer­den Sie frü­her oder spä­ter auf den ein oder ande­ren Fach­be­griff aus der Sicherheits­technik sto­ßen. Auch wer­den Fra­gen zum spe­zi­el­len Tre­sor-The­men auf­kom­men. Um Ihnen die Recher­che zu erspa­ren, haben wir in die­sem Abschnitt die gän­gigs­ten Fach­be­grif­fe und The­men kom­pakt für Sie zusammen­gefasst.

    Lexi­kon

    Bit­te kli­cken Sie auf den gewünsch­ten Fach­be­griff um die ent­spre­chen­de Erklä­rung anzu­zei­gen!

    A
    Armie­rung
    Eine Mate­ri­al­ver­stär­kung des Tre­sor-Kor­pus in Form von hoch­fes­ten Stahl­stä­ben, ähn­lich einer Beweh­rung bei Haus­wän­den. Dadurch wird eine deut­lich höhe­re Widerstands­fähigkeit gegen­über mecha­ni­schen und ther­mi­schen Einbruchs­werkzeugen erzielt.
    B
    Bat­te­rie­wech­sel

    Ein Nach­teil elek­tro­ni­scher Schlös­ser ist sicher­lich der Bat­te­rie­be­trieb. Je nach Schloss­typ kann es frü­her oder spä­ter zu einem Wech­sel der Bat­te­ri­en kom­men. Beson­ders Schlös­ser mit motor­be­trie­be­ner Öff­nung oder Beleuch­tung benö­ti­gen häu­fi­ger fri­sche Bat­te­ri­en. Der Wech­sel der Bat­te­ri­en kann auf unter­schied­li­che Art erfol­gen. Güns­ti­ge Schlös­ser bie­ten dazu meist ein mecha­ni­sches Not­schloss mit dem der Tre­sor ohne Strom geöff­net und die Bat­te­rie im Innen­fach ersetzt wer­den kann. Teu­re Schlös­ser besit­zen hin­ge­gen meist ein außen­lie­gen­des Bat­te­rie­fach oder ein Not­strom­ka­bel mit dem der Tre­sor bis zur Öff­nung extern ver­sorgt wer­den kann. In jedem Fall müs­sen Sie sich bei einem nied­ri­gen Bat­te­rie­stand kei­ne Sor­gen machen, denn der Her­stel­ler hat ent­spre­chen­de Vor­rich­tun­gen und Lösun­gen für den Bat­te­rie­wech­sel berück­sich­tigt.

    C
    Codes (Benutzer/Master)

    Ein oft bei elek­tro­ni­sches Code­schlös­sern vor­zu­fin­den­des Merk­mal ist die Mög­lich­keit der Ein­ga­be eines Benut­zer- und Mas­ter­codes. Dies fin­det beson­ders im Hotel­we­sen Anwen­dung, wo Gäs­te ihre Wert­sa­chen im Hotel­tre­sor mit einem selbst gewähl­ten Code schüt­zen kön­nen, das Hotel­per­so­nal den Tre­sor aber nach Abrei­se mit dem Mas­ter­code (=Gene­ral­schlüs­sel) öff­nen kann um den Benut­zer­code zurück­zu­set­zen.

    Code­ein­ga­be

    Die Ein­ga­be des Zah­len­codes stellt immer ein Sicher­heits­ri­si­ko dar. Zum einen besteht die Gefahr, dass die Ein­ga­be am Dis­play des Tre­sor­schlos­ses abge­le­sen wird, zum ande­ren kann anhand des Tas­ten­tons die Code­län­ge aus­ge­späht wer­den. Zum Schutz dage­gen bie­ten vie­le elek­tro­ni­sche Code­schlös­ser die Mög­lich­keit, den Tas­ten­ton oder das Frei­ga­be­si­gnal zu deak­ti­vie­ren. Auch gibt es oft die Opti­on den Zah­len­code statt les­bar durch Stern­chen getarnt am Dis­play anzu­zei­gen.

    Code­län­ge

    Vie­le elek­tro­ni­sche Code­schlös­ser bie­ten dem Benut­zer die Mög­lich­keit, den Zah­len­code frei oder inner­halb gewis­ser Gren­zen zu wäh­len. In der Regel gibt es eine Min­dest- und Maxi­mal­län­ge für den Sicher­heits­code. Eine Code­län­ge von 3 bis 8 Stel­len ist meist der Stan­dard, wobei sie aus Sicher­heits­grün­den 5-6 Stel­len wäh­len soll­ten.

    Hin­weis: Wäh­len Sie den Zah­len­code nicht zu lang und kom­pli­ziert, sonst steigt die Risi­ko, dass Sie den Code nach län­ge­rem Nicht­ge­brauch ver­ges­sen!

    Code­über­wa­chung
    Ein Sicher­heits­merk­mal zur Über­wa­chung der Code­ein­ga­be am Tre­sor­schloss mit meh­re­ren Zugriffs­be­rech­tig­ten. Das Sys­tem über­wacht fort­lau­fend die Ein­ga­ben am Tre­sor­schloss und spei­chert dies in einer aus­les­ba­ren Datei ab. Dadurch kön­nen nicht nur geprüft wer­den, wel­che Per­son den Tre­sor als letz­tes geöff­net hat, son­dern auch fest­ge­stellt wer­den ob das Schloss durch vie­le feh­ler­haf­te Ein­ga­be­ver­su­che geknackt wer­den soll­te.
    E
    Ersatz­schlüs­sel
    Einen Zweit-/Er­satz­schlüs­sel für Ihren Tre­sor erhal­ten Sie in der Regel nur gegen Vor­la­ge des Ori­gi­nal-Schlüs­sels. Jedoch bie­ten man­che Tre­sor-Her­stel­ler die Mög­lich­keit einen Zweit- oder Ersatz­schlüs­sel nach Vor­la­ge der pas­sen­den Schlüs­sel- und Rech­nungs­num­mer anfer­ti­gen zu las­sen. Die Schlüs­sel­num­mer steht in die­sem Fall meis­tens auf der Innen­sei­te des Tre­sor-Schlos­ses. Beach­ten Sie aller­dings, dass Sie im Fal­le eines ver­lo­re­nen Tre­sor-Schlüs­sels einen Tausch des Tre­sor-Schlos­ses oder Tre­sors bevor­zu­gen soll­ten, da der ver­lo­re­ne Schlüs­sel auch in fal­sche Hän­de gera­ten kann.
    F
    Feu­er­schutz
    Alle Maß­nah­men zur Abschir­mung des Tre­sor-Innen­raums vor einer über­ma­ßi­gen Hit­ze­ent­wick­lung und dem direk­ten Ein­tritt von Feu­er, Rauch oder Lösch­was­ser. Zu die­sen Maß­nah­men zählt zum Bei­spiel ein Feu­er­walz an der Tre­sor-Türe, wel­cher eine umfang­rei­che Abdich­tung der Tür­spal­te durch auf­quel­len­des Spe­zi­al­dicht­ma­te­ri­al erreicht.
    N
    Neu­tra­le Ver­pa­ckung
    Eine dis­kre­te Ver­pa­ckung für den Ver­sand eines Tre­sors, die nicht auf den Inhalt schlie­ßen lässt. In der Regel han­delt es sich um einen unbe­schrif­te­ten, ein­far­bi­gen Kar­ton ohne Nen­nung von Her­stel­ler, Modell oder Ein­satz­zweck. Dadurch wird ver­hin­dert, dass der Tre­sor bei Anlie­fe­rung von Nach­barn oder Frem­den als sol­cher erkannt wird, was ein Sicher­heits­ri­si­ko dar­stel­len wür­de.
    Not­schloss
    Ein sepa­ra­tes, mecha­ni­sches Schloss zur Not­öff­nung des Tre­sors. Zu fin­den sind Not­schlös­ser vor allem bei güns­ti­gen Tre­so­ren mit elek­tro­ni­schem Code­schloss. Hier dient es in ers­ter Linie für den Fall, dass die meist innen­lie­gen­de Bat­te­rie leer ist. Wich­tig ist zu wis­sen, dass ein Not­schloss immer ein Sicher­heits­ri­si­ko dar­stellt, da meist ein sehr güns­ti­ger Schloss­typ ver­wen­det wird. Auch stellt der Not­schlüs­sel selbst ein Risi­ko dar, wenn er gefun­den wird. Das ist auch der Grund aus dem zer­ti­fi­zier­te Tre­so­re nie­mals ein Not­schloss besit­zen. Das ist auch nicht nötig, da die Elek­tro­nik sol­cher Tre­so­re sehr hohen Stan­dards ent­spricht in punc­to Sicher­heit, Robust­heit und Lang­le­big­keit. Eine lee­re Bat­te­rie wird bei zer­ti­fi­zier­ten Tre­so­ren durch ein außen­lie­gen­des Bat­te­rie­fach oder einen Not­strom­ste­cker abge­si­chert. Alter­na­tiv gibt es soge­nann­ten red­un­dan­te Not­schlös­ser, wel­che bau­gleich mit dem Haupt­schloss sind.
    Not­ver­rie­ge­lungs­sys­tem
    Ein Sicher­heits­sys­tem, wel­ches bei einem äuße­ren, mecha­ni­schen oder ther­mi­schen Ein­wir­kun­gen auf den Tre­sor akti­viert wird und den Öff­nungs­me­cha­nis­mus blo­ckiert. Ein Öff­nen des Tre­sors ist nun selbst mit pas­sen­dem Schlüs­sel oder kor­rek­tem Zah­len­code nicht mehr mög­lich. Je nach Vari­an­te kann die Not­ver­rie­ge­lung rück­setz­bar sein oder nicht.
    S
    Schlie­ßun­gen

    Beschreibt die Anzahl aller mög­li­chen Vari­an­ten an Ein­kärbun­gen am Tre­sor-Schlüs­sel. Die Vari­an­ten wer­den durch eine unter­schied­li­che Form, Posi­ti­on und Anzahl der Ein­kärbun­gen erreicht. Ein Schlüs­sel mit 9 Ein­kärbun­gen kann zum Bei­spiel eine Mil­li­on mög­li­che Schlüs­sel-Vari­an­ten bzw. Schlie­ßun­gen haben, von denen nur eine Ein­zi­ge das Schloss öff­net. Dadurch sinkt einer­seits das Risi­ko, dass ein Schlüs­sel auch ein wei­te­res Schloss des glei­chen Typs öff­net, ande­rer­seits wird das Kna­cken des Schlos­ses erheb­lich erschwert, da man genau die rich­ti­ge Kom­bi­na­ti­on der Ein­kärbun­gen aus einer Mil­li­on mög­li­cher Kom­bi­na­tio­nen tref­fen muss.

    Schließ­zwang
    Eine Funk­ti­on bei mecha­ni­schen Tre­sor-Schlös­sern die sicher­stellt, dass der Tre­sor-Schlüs­sel bei geöff­ne­ter Tre­sor-Türe nicht abge­zo­gen wer­den kann. Erst nach erfolg­rei­cher Ver­rie­ge­lung der Tre­sor-Türe wird der Schlüs­sel frei­ge­ge­ben und kann abge­zo­gen wer­den. Die­se Funk­ti­on ist auch unter dem Namen Zwangs­schließung bekannt.
    Schloss­klas­se
    Eine Ein­stu­fung von Tre­sor-Schlös­sern auf Basis einer erfolg­rei­chen Zertifizierungs­prüfung. Je höher die Schloss­klas­se, des­to siche­rer ist das Tre­sor-Schloss.
    Schlüs­sel­bart

    Der vor­de­re Teil eines Schlüs­sels, der in das Schloss gesteckt wird. Der Schlüs­sel­bart hat vie­le klei­ne Ein­kärbun­gen die sich in Anzahl, Form und Posi­ti­on unter­schei­den. Das bei Tre­so­ren häu­fig ver­wen­de­te Dop­pel­bart-Schloss hat die Beson­der­heit, dass der Schlüs­sel zwei Bär­te hat, einer nach oben, der ande­re nach unten.

    Sta­tus­an­zei­ge
    Eine visu­el­le Anzei­ge für den Benut­zer des Tre­sors, die den Sta­tus des elek­tro­ni­schen Schlos­ses anzeigt. Je nach Aus­füh­rung infor­mie­ren ver­schie­den­far­bi­ge Lämp­chen oder ein Digi­tal-Dis­play über eine kor­rek­te Ein­ga­be des Sicher­heits­codes, einen nied­ri­gen Bat­te­rie­stand oder eine Stö­rung der Elek­tro­nik.
    V
    Ver­an­ke­rung
    Unter der Ver­an­ke­rung des Tre­sors ver­steht man die dieb­stahl­si­che­re Ver­bin­dung des Tre­sors mit sei­ner Umge­bung. Dabei kom­men spe­zi­el­le, hoch­fes­te Verankerungs­bolzen (Schwer­last­an­ker) zum Ein­satz, die durch die Befes­ti­gungs­lö­cher am Boden oder der Rück­wand des Tre­sors gesteckt wer­den und in ein ent­spre­chen­des Bohr­loch in der Haus-, Möbel­wand oder dem Boden ein­ge­schraubt wer­den.
    Vier-Augen-Prin­zip

    Eine Schloss­funk­ti­on, die die zeit­glei­che Ein­ga­be zwei­er ver­schie­de­ner Zah­len­kom­bi­na­tio­nen durch getrenn­te Per­so­nen erfor­dert. Die­se Art der Öff­nung fin­det man nur in Hoch­si­cher­heits­räu­men von Ban­ken oder Regie­run­gen.

    W
    Waf­fen­eig­nung
    Die Eig­nung des Tre­sors zur Ein­la­ge­rung von Kurz- oder Lang­waf­fen sowie Muni­ti­on. Grund­sätz­lich ist die Auf­be­wah­rung von Schuss­waf­fen nur in zer­ti­fi­zier­ten Tre­so­ren erlaubt. Muni­ti­on kann hin­ge­gen in jeder Art von Stahl­be­hält­nis – also auch nicht-zert­fi­zier­ten Tre­so­ren – ver­wahrt wer­den. Den aktu­el­len Stand der Richt­li­ni­en zur Auf­be­wah­rung von Waf­fen und Muni­ti­on kön­nen Sie im Waf­fen­ge­setz Para­graph §36 bzw. in der All­ge­mei­nen Waf­fen­ge­setz-Ver­ord­nung (AWaffV) Para­graph §13 nach­le­sen.
    Z
    Zeit­schloss

    Eine Funk­ti­on bei elek­tro­ni­schen Code­schlös­sern, die sicher­stellt, dass das Öff­nen des Schlos­ses nur in einem vor­her defi­nier­ten Zeit­fens­ter mög­lich ist. Außer­halb die­ses Zeit­fens­ters hat selbst die Ein­ga­be des kor­rek­ten Sicher­heits­codes kei­ne Wir­kung.

    Zeit­sper­re
    Eine Funk­ti­on bei elek­tro­ni­schen Code­schlös­sern, die nach einer bestimm­ten Anzahl an Fehl­ver­su­chen bei der Ein­ga­be des Sicher­heits­codes das Schloss für eine im Hand­buch defi­nier­te Zeit sperrt. Wei­te­re Ein­ga­be­ver­su­che sind wäh­rend die­ser War­te­zeit nicht mög­lich. Je nach Modell gibt es auch gestaf­fel­te Zeit­sper­ren, die nach Ablauf der War­te­zeit die Sperr­zeit bei wei­te­ren Fehl­ver­su­chen dras­tisch erhö­hen.
    Zeit­ver­zö­ge­rung

    Ein Sys­tem zum Schutz bei Über­fäl­len, wel­ches das Tre­sor­schloss selbst nach kor­rek­ter Ein­ga­be des Sicher­heits­codes erst nach einer ein­ge­stell­ten War­te­zeit (z.B. 10 Minu­ten) ver­spä­tet öff­net. Dies kann auch bei einem Öff­nungs­ver­such mit geklau­ter Zah­len­kom­bi­na­ti­on den Dieb von sei­ner Tat abhal­ten.

    Zer­ti­fi­zie­rung
    Die stan­dar­di­sier­te Prü­fung des Tre­sors nach einer lan­des- oder euro­pa­wei­ten Norm durch eine neu­tra­le und unab­hän­gi­ge Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­le wie der VdS (VdS Schaden­verhütung GmbH) oder der ECB (European Certi­fication Body) inner­halb Euro­pas. Im Zuge der Zertifizierungs­prüfung wer­den auf­wän­di­ge Aufbruch­versuche mit mecha­ni­schen und ther­mi­schen Einbruch­werkzeugen durch­ge­führt. Erst nach erfolg­rei­cher Prü­fung erhält der Tre­sor sei­ne offi­zi­el­le Prüf­pla­ket­te und Sicherheits­einstufung.
    Zuhal­tun­gen

    Eine Bau­teil-Grup­pe inner­halb mecha­ni­scher Tre­sor-Schlös­ser (z.B. Dop­pel­bart-Schloss), die die Schloss-Mecha­nik solan­ge blo­ckiert bis der pas­sen­de Tre­sor-Schlüs­sel ein­ge­führt wird. Die­ser ver­schiebt die Zuhal­tun­gen auf die defi­nier­te, kor­rek­te Posi­ti­on um das Schloss zu öff­nen. Sie kön­nen sich das Funktions­prinzip der Zuhal­tun­gen vor­stel­len wie zwei Holz­bretter die durch meh­re­re Nägel (=Zuhal­tun­gen) zusammen­halten. Wol­len Sie die Holz­bret­ter von­ein­an­der tren­nen bzw. das Schloss öff­nen, so müs­sen Sie jeden ein­zel­nen Nagel mit einem pas­sen­den Werk­zeug (=Tre­sor-Schlüs­sel) soweit her­aus­zie­hen bis er nicht mehr im ande­ren Brett steckt. Erst dann las­sen sich die Holz­bret­ter tren­nen bzw. das Tre­sor-Schloss sich öff­nen. Je mehr Nägel (=Zuhal­tun­gen) sie ver­wen­den, des­to schwie­ri­ger wird es, die Holz­bret­ter ohne pas­sen­des Werk­zeug (=Schlüs­sel) von­ein­an­der zu tren­nen, sprich des­to schwe­rer ist das Tre­sor-Schloss zu kna­cken. Ab sie­ben Zuhal­tun­gen kann das Schloss per Diet­rich kaum noch geknackt wer­den.

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